Über mich

kreativer Geist mit 1000 Ideen im Kopf | spielt gerne mit den Perspektiven | fotografiert mit dem Herzen | ist mit vollem Körpereinsatz dabei | haucht dem Schnappschuss eine Seele ein | Nachtmensch und oft auf Schlafentzug | braucht ihren Kaffee | Schokolade ist Nervennahrung | liebt Kartoffelsuppe mit Bockwurst | sehr selbstkritisch

Beziehungsstatus: verheiratet – mit ihrer Kamera | Affäre mit dem Licht

Sprachen: Fotografie und Bildbearbeitung

Die Kreativität zeigte sich bei mir schon sehr früh, als ich im zarten Alter von 3-5 Jahren unter anderem Muttis Bücher künstlerisch umgestaltete. Nachdem ich das dann nicht mehr durfte, waren kurzzeitig die Wände und Türen, samt Schranktüren dran. Irgendwann sah wohl auch ich ein, dass es Zeichenpapier gibt und man darauf viel entspannter malen kann. In meiner Schulzeit hatte ich dann aber andere Sachen im Kopf. Gemalt hab ich immer seltener und mit 13 Jahren (müsste das gewesen sein) interessierte ich mich erstmalig für die Fotografie. Wann und warum ich damit wieder aufhörte, weiß ich heute leider nicht mehr. Einige Jahre später, nachdem ich mich zwischenzeitlich mit Gitarre und Keyboard angefreundet hatte und ihnen sogar angenehme Töne und Melodien entlockte, wollte ich dann meiner gestalterischen Kreativität wieder freien Lauf lassen und ab dann war der Anfang vom Ende besiegelt, oder auch der Beginn vom Denken in Pixel und Kilobyte, Polygonen und Reliefs, in x- und y-Achsen, in Surfacemaps und Renderzeiten.
Terragen und Paint Shop Pro hießen meine ersten Programme. Später kamen noch Bryce, Poser, Cinema 4d und Photoshop hinzu. Gut 10 Jahre lang arbeitete ich dann mit den Programmen, kreierte neue Landschaften so wie sie mir gefielen. Ließ in meinen Bildern Hund und Katze miteinander tanzen und gemeinsam Abenteuer erleben, Elfen besiegten Monster, oder küssten Frösche.

2011 fand ich dann eher unplanmäßig – also davon stand nichts auf meiner ToDo List – zur Fotografie. Ich hatte eine Idee für ein Bild und brauchte Sockentexturen. Ein Fotograf bot mir an, diese bei sich im Studio zu fotografieren. Als ich mit meinen Socken dort aufschlug, war das Set schon aufgebaut und ich bekam nach einer kurzen Einweisung, bei der ich dachte ’nett dass du mir alles erklärst, aber die Fotos machst ja du‘, seine Kamera in die Hand gedrückt und legte dann los. Ehrlich, ich schwöre, ich hätte jeden für Verrückt erklärt, der mir bis zu dem Zeitpunkt gesagt hätte, dass ich mal zur Fotografie wechseln werde.

Zum Anfang meines fotografischen Weges staubten dann auch Cinema 4d und Poser leicht ein, nach 3 Jahren reiner Fotografie ändern sich das wieder und ich fing an diese Programme mit der Fotografie zu verbinden. So war es anfangs auch angedacht, aber dann kam halt alles anders. Ich fotografierte einige Konzerte in kleinen Clubs und großen Hallen, fotografierte Musikveranstaltungen, Firmenfeiern, Interviews, war mit meiner Kamera am Filmset und führte Fotoshootings mit Musikern und Models durch. Für die Blixxmag war mein Weg wohl so interessant, dass sie 2013 ein Interview mit mir führten: „Carmen Lenk: 3D-Animateurin entdeckt die Fotografie“

Und heute, so ganz aktuell? Ich fotografiere noch immer Konzerte, fotografiere auf Presseterminen, am Filmset, führe Fotoshootings mit den verschiedensten Menschen durch und lebe meine Kreativität bei einigen speziellen Shootings, den Kreativshootings, voll aus. Es macht unendlich viel Spaß ein Shooting – egal welcher Art –  zu planen und dann die Fotos so zu bearbeiten, dass aus eher simplen Fotos Bilder mit Tiefe, Atmosphäre und einer Seele entstehen.

So und wann sehen wir uns? 😉